Greve in Chianti und Figline Incisa Valdarno (FI), Badia di Montescalari:
In einer exklusiven Lage, eingebettet zwischen Chianti Classico und Florenz, befindet sich der antike Komplex Badia di Montescalari, bestehend aus einer Benediktinerabtei, zwei Landhäusern und 101 Hektar Land.
Geschichte:
Gegründet im frühen Mittelalter, vermutlich um 1040, von Mönchen des Benediktinerordens als Unterkunft für Pilger, ist dies ein bedeutendes Beispiel religiöser und historischer Architektur. Bis 1930 wurde es von der klösterlichen Gemeinschaft von Montescalari bewohnt und anschließend bei einer Auktion an die Adelsfamilie Rosselli Del Turco verkauft, die es bis Anfang der 1990er Jahre besaß. Die Immobilie kann in eine touristische Unterkunft umgewandelt werden.
Zufahrt:
Der Zugang zum Gebäudekomplex erfolgt über die Gemeindestraße Badia Montescalari, die von der Provinzstraße Nr. 66, Panca Pancuccia, abzweigt. Die Zufahrt ist eine 2,5 km lange unbefestigte Straße in mäßigem Wartungszustand.
Beschreibung:
Der Immobilienkomplex besteht aus drei Hauptgebäuden und etwa 101 Hektar Land, aufgeteilt wie folgt:
A) Die imposante Abtei, ca. 5000 qm auf drei Ebenen, teils als Gästehaus, teils als ehemalige Benediktinerabtei genutzt, mit sechs Lagerräumen und Garagen, einer Kirche, einer Bibliothek, einer Küche, 15 Schlafzimmern, fünf Bädern und einem offenen Hof im Erdgeschoss sowie einer Loggia mit Blick auf den Innenhof, 25 Zimmern, 13 Bädern und diversen Fluren im ersten Stock.
Im Untergeschoss und Keller befinden sich eine Küche mit Speisesaal und die Stallungen.
B) Landhaus, ca. 860 qm auf zwei Ebenen, teilweise bewohnbar, mit 10 Räumen und einem Brotbackofen im Erdgeschoss sowie 11 Räumen im ersten Stock.
C) Weiteres Landhaus auf zwei Ebenen, ca. 400 qm:
Erdgeschoss: Wohnzimmer, rustikale Küche, zwei Lagerräume und ein Backofen. Eine Innentreppe führt zu einem zusätzlichen Studio mit Bad.
Obergeschoss: Unabhängige Wohnung mit Wohnzimmer, Küche, zwei Schlafzimmern und Bad.
Zum Anwesen gehört ein etwa 80 Meter tiefer Brunnen mit einer Förderleistung von etwa 80 l/sec sowie 101 Hektar Land, größtenteils Wald und teilweise Ackerland, ideal für die Neuanpflanzung von Olivenbäumen und Weinreben.
Technische Merkmale:
Die Abtei ist noch gut sichtbar. Die für ihren Bau verwendeten Hauptmaterialien sind Stein, Terrakotta und Holz. Ursprünglich gab es auch einen Glockenturm, der während des Zweiten Weltkriegs zerstört wurde. Eine der Bronzeglocken wurde von Andrea del Verrocchio gefertigt. Im Inneren sind noch Fresken aus dem 15. Jahrhundert sichtbar, die restauriert werden müssen.
Die beiden Landhäuser müssen renoviert werden und befinden sich etwa 100 Meter von der Abtei entfernt.
Sehr panoramische Lage, 16 km von der Autobahnausfahrt A1 entfernt.